Frieden, Harmonie und die Rolle unseres Gehirns

In der hawaiianischen Tradition gibt es die Aussage: «Wenn du nicht in Frieden bist mit deiner Familie, wirst du nicht erfolgreich sein.» Dabei ist der Begriff der Familie in einem weiteren Sinne zu verstehen, als die Herkunfts- oder Gegenwartsfamilie. In ihrem Verständnis ist jede Gruppe der ich angehöre eine meiner Familien, auch die mich umgebende Natur gehört dazu.

Das mag für den Moment etwas weit hergeholt erscheinen, aber wenn wir uns einen Moment Zeit nehmen und darüber reflektieren, so können wir rasch erkennen, dass diese Aussage sehr viel Wahrheit beinhaltet.

Alles ist mit allem verbunden. Unser Körper ist ein grosses Netzwerk und alles arbeitet mir allem zusammen und hat einen Einfluss darauf. Wenn wir uns körperlich nicht wohl fühlen oder uns irgendwie Schmerzen zugezogen haben, so beeinflusst dies nicht nur unseren gesamten Körper, sondern auch unsere Gefühle und Gedanken. Wir verwenden einen Teil unserer Energie dafür, diesen Schmerz zu beseitigen oder ihm auszuweichen.

Das gleiche können wir auch in unseren Beziehungen beobachten. Wenn wir eine Beziehung oder ein bestimmtes Thema mit Schmerz in Verbindung bringen, weichen wir diesem instinktiv aus, - und zwar lange bevor uns das bewusst wird. Wir entwickeln Strategien der Vermeidung, die unbewusst ablaufen und unser Leben, unseren Frieden, unsere Harmonie und unseren Erfolg massiv beeinflussen. Wir leben in einem konstanten, unbewussten inneren Konflikt.

Dieser innere Stress führt zu einer permanenten Ausschüttung der Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin, damit einhergehend zu einer anhaltenden Kampf- und Fluchtbereitschaft, einer erhöhten muskulären Anspannung und leichterer Reizbarkeit. Dies kann in der Folge zu einem (inneren) Rückzug führen und ist für Frieden kontraproduktiv.

Soziales Wesen Mensch

Google Gründer Larry Page und andere erfolgreiche Jung-Unternehmen nutzen dieses Wissen seit langem und kreieren eine familiäre Arbeitsumgebung. Als Menschen sind wir soziale Wesen und brauchen den Kontakt und die Verbundenheit um uns wohl zu fühlen. In einer angenehmen Verbundenheit schüttet unser Körper Dopamin und Oxytocin aus. Dies führt in der Folge zu einem Glücksgefühl und dem Gefühl einer stärkeren Verbundenheit. Dadurch begegnen wir Menschen in unserer Umgebung viel gelassener, toleranter, werden kreativer und gehen bereitwillig auf andere Menschen zu. Wir entspannen uns, werden selbstbewusster, kooperativer und vertrauen uns und anderen besser, was wiederum zu einer weiteren Ausschüttung von Dopamin führt.

Entspannungsübungen oder Massagen fördern unser Wohlbefinden, ebenso Achtsamkeitsübungen und Gedankenkontrolle. Gerade Bewusstseinsarbeit hilft uns, unsere unbewussten inneren Prozesse zu erkennen und willentlich zu ändern. Die Folge ist eine erblühende Gesundheit, mehr Lebensfreude, mehr Selbstvertrauen, grössere Kreativität und mehr Energie im Alltag. Es lohnt sich also, etwas in diese Richtung für uns selbst  zu tun.

Schöne Übung

Eine schöne Übung um inneren Frieden oder Harmonie mit der Umwelt herzustellen und mit alten Verletzungen abzuschliessen findest du unter dem folgenden Link http://erweckedieheilkraftindir-hooponopono.gr8.com/