Was lerne ich konkret?

Die Weiterbildung befähigt die Teilnehmenden, Coachingprozesse auf einer fundierten fachlichen Grundlage und aus einer reflektierten, präsenten Haltung heraus zu gestalten. Sie entwickeln die Fähigkeit, Menschen in ihren individuellen Prozessen achtsam, klar und wirksam zu begleiten.

Fach- und Methodenkompetenz

Die Teilnehmenden lernen, Coachingprozesse zu strukturieren und gleichzeitig offen für das zu bleiben, was sich im Moment zeigt. Sie arbeiten auf der Basis eines ressourcen- und prozessorientierten Coachingansatzes, erweitert durch die Haltung der Psychosynthese und erfahrungsorientierte Zugänge.

Sie sind in der Lage, unterschiedliche Ebenen menschlicher Erfahrung – Gedanken, Gefühle, innere Bilder und Handlungsimpulse – wahrzunehmen und in die Begleitung einzubeziehen.


Selbst- und Reflexionskompetenz

Die Teilnehmenden entwickeln eine differenzierte Selbstwahrnehmung und lernen, eigene Muster, Werte und Haltungen bewusst zu erkennen. Sie schulen ihre Fähigkeit, das eigene Erleben im Coachingprozess wahrzunehmen, einzuordnen und verantwortungsvoll zu nutzen.

Dabei entsteht eine innere Führung, die es ermöglicht, auch in komplexen Situationen präsent und klar zu bleiben.


Prozess- und Beziehungskompetenz

Die Teilnehmenden lernen, tragfähige und vertrauensvolle Coachingbeziehungen zu gestalten. Sie entwickeln die Fähigkeit, Prozesse nicht zu steuern, sondern zu halten und zu begleiten.

Sie nehmen Dynamiken im Kontakt wahr und schaffen einen Raum, in dem sich Themen in ihrem eigenen Tempo entfalten können. Dadurch fördern sie Selbstwirksamkeit und nachhaltige Entwicklung.


Diagnostische und Differenzierungskompetenz

Die Teilnehmenden sind in der Lage, Anliegen und innere Dynamiken differenziert wahrzunehmen und einzuordnen. Sie erkennen Zusammenhänge zwischen aktuellen Fragestellungen, inneren Prozessen und biografischen Prägungen, ohne vorschnelle Deutungen vorzunehmen.

Sie handeln rollenklar und können ihre Tätigkeit als Coach klar von therapeutischen Aufgaben abgrenzen.


Haltungs- und Rollenkompetenz

Die Teilnehmenden entwickeln eine professionelle Coachinghaltung, die geprägt ist von Präsenz, Offenheit, Wertschätzung und innerer Klarheit.

Sie lernen, ohne Bewertung zu begleiten, den eigenen inneren Raum bewusst offen zu halten und gleichzeitig Verantwortung für den Prozess zu übernehmen.


Handlungs- und Transferkompetenz

Die Teilnehmenden sind in der Lage, ihre Kompetenzen in unterschiedlichen beruflichen Kontexten anzuwenden. Sie integrieren das Gelernte in ihre Praxis und entwickeln Sicherheit darin, Coachingprozesse eigenständig und wirksam zu gestalten.


Transpersonale Kompetenz

Die Teilnehmenden entwickeln die Fähigkeit, neben persönlichen auch überpersönliche Ebenen in Coachingprozesse einzubeziehen.

Sie arbeiten mit Fragen nach Sinn, innerer Ausrichtung und tieferliegenden Werten und unterstützen Menschen dabei, in Kontakt mit ihrer eigenen inneren Orientierung zu kommen.

Transpersonales Coaching, Kompetenzziele